Die Olympischen Spiele im Fokus der 9 Levels

Rainer Krumm über Wertesysteme im Kontext der Olympischen Spiele 2014


Die Welt schaut nach Sotchi zu den Olympischen Winterspielen. Gerade bei diesen Spielen wird viel über Moral, Ethik und Werte gesprochen und berichtet. Vielfach werden diese Themen miteinander verwechselt und vermischt. Daher liegt es nahe, einen Blick auf die Olympischen Spiele mit den Wertesystemen der 9 Levels zu werfen.

Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung von Pierre Coubertin beschlossen. Als „Treffen der Jugend der Welt“ sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Dieser Grundgedanke ist sehr stark im grünen Level zu finden.

Betrachtet man die heutigen Situationen rund um Olympia, dann kommen einem kritischen Betrachter gleich mehrere Farben – fast wie die olympischen Ringe in den Sinn: Grün für die Grundidee des harmonischen Miteinanders, Orange für den Wettstreit und den Willen zum Sieg. Grün auch der olympische Gedanke „dabei sein ist alles“. Blau für die kontrollierenden und regulierenden Funktionäre, Schiedsrichter und nicht zuletzt das Sicherheitspersonal, sofern sie sich an die Regeln halten. Rot für Manipulation, Korruption und Spielbetrug sowie Doping. Gelb für das Vernetzen von Kulturen, Menschen und Sport. Orange für die Vermarktung und Purpur für die Rituale und Traditionen rund um die Grundidee des Fackellaufs. Das Ranking des Medaillenspiegels hat ebenso Orangene Züge, weshalb es auch viele Grüne eben auch ablehnen.

Inwiefern das Internationale Olympische Komitee IOC den Grundgedanken der Spiele gerecht wird steht in Sternen, bzw. Ringen. 

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